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Bordeaux Total René Gabriel:

90 % Merlot, 10 % Cabernet. Eigentlich ist da mehr Cabernet Franc wie Cabernet Sauvignon drin aber ganz genau wollte Denis Durantou es mir beim Primeur nicht mitteilen. Die Produktion liegt bei 18'000 Flaschen. Das Bouquet ist beeindruckend, voll von Himbeeren, Granatapfelkernen, Rosenpfeffer und konfierten Früchten. Letztere wirken aber nicht marmeladig, sondern grad wie just gepflückt. Mit jedem neuen Kontakt kommt da mehr raus. Vor allem spürt man auch eine ganz deutliche Konzentration, welche sich bis zur Nasentiefe durch zieht. Im Gaumen dicht, wieder dramatisch konzentriert, pfeffrig mit Aromen von Ingwer, Koriandermehl und weiteren fernöstlichen Gewürzen, welche sich nur im Untergrund ganz nuanciert zeigen. Im Finale fehlt dann genau jener Druck, welche ich mir - aufgrund der versprechenden Aromatik - gewünscht hätte. Meine Frage ist auch, wie sich die im seitlichen Wangenraum festgestellten Tannine mit dem weiteren Ausbau verhalten. Mir kam die Gerbstoffkonzentration in der Adstringenz so vor, als würde jemand mit einem Schraubstock von der Seite her die Schraube anziehen. Sonst kann man fast von einer modernen Reinkarnation vom phänomenalen Jahrgang 1985 sprechen. Natürlich in einer heutigen Vinifikationsform. Damals gab es nämlich keine einzig neue Barrique. Heute ist der Holzpark à jour und dieser versprechende 2014er wird in 70 % neuem Holz ausgebaut. Trinkreife 2025-2050. Bewertung 18/20. -René Gabriel-

Vinous:

The 2014 l’Eglise-Clinet was picked 25 September and on 4 October for the Merlot, the 6 October for the Cabernet Franc. Against expectations, here it seems more fruit-driven than the 2015 with plenty of wild strawberry and cranberry fruit laced with truffle and light cedar scents. This is quite vivacious and unlike the 2015 appears to show no signs of closing down. The palate is medium-bodied with slightly tough tannin on the entry that will soften with bottle age. There is certainly good matière here with a gentle grip towards the finish that shows great depth and finesse. Maybe this will become a prettier l’Eglise-Clinet compared to the 2015, if not quite possessing the same longevity. Tasted at the l’Eglise-Clinet vertical at the château in April 2018. Drink Date 2024-2060. Rating 95/100. -Neal Martin-

James Suckling:

The purity of fruit is so alluring in this wine. Aromas of crushed berries, lemon rind and flowers follow through to a full body, firm and silky tannins and a long and flavorful finish. All in finesse and texture. So fine and persistent. Rating 97/100. -JamesSuckling.com-